Hongkong Tagebuch 11.10.02

Das darf ja wohl nicht wahr sein. Was fallt dem Rene ein mich zu wecken, wo ich doch gerade erst eingeschlafen bin. Noch nicht mal 3 Std. Schlaf und schon wieder raus! Aber Recht hat er, wir wollten die Kiki ja vom Flughafen abholen.
Also rein ins Taxi und erst mal wieder die Augen zu. Eine Dreiviertel Stunde spaeter raus aus dem Taxi und auf Kiki warten. Sie kam dann auch recht zuegig und hatte einen guten Flug gehabt. Wieder rein ins Taxi und ab zum Rene.
Da wir alle ein wenig in den Seilen hingen, wurde es ein Abhaeng Tag. Eigentlich Verschwendung, aber in Abetracht dessen, dass ich insgesamt jetzt schon etwa 10 Tage Sightseeing hinter mir habe, kann man sich den Luxus auch mal goennen. Außerdem galt es seine Kraefte zu sparen, da es abends auf einen Empfang zu Ehren des Tages der deutschen Einheit ging.
Also gegen 18 Uhr fertig machen und wieder rein ins Taxi zum Radisson Hotel. Im Taxi wieder einmal das gleiche Bild. Minh versuchte in gebrochenem Chinesisch zu erklaeren wo es hin gehen sollte, aber der Taxi hatte wieder einmal keinen Plan. Aber einen Stadtplan hatte er immerhin und da konnten wir im drauf zeigen, wo es hin ging. Trotzdem war der gute Mann der Verzweiflung nahe und verfuhr sich mehrmals. Aber immerhin hatte er seinen Humor nicht verloren und so lachten wir wieder viel auf unserer Taxifahrt!
Im Radisson Hotel angekommen staunten wir dann nicht schlecht. Auf einem wunderschoen angelegten Gelaende waren zahlreiche Pavillons aufgebaut. Es waren etwa 500-700 Menschen anwesend und alle lauschten Gespannt der Rede vom Konsul, aber das einzige, was ich verstanden habe war "Das Buffet ist eroeffnet". Herrlich wir waren wieder einmal im Paradies angekommen.
Dementsprechend ließen wir es uns gut gehen! Erstmal ein Paulaner und dann mal probieren vom Geschnetzelten, Schnitzel, Bratwurst, Spatzle, Kartoffelsalat… besonders das Dessert Buffet hatte es in sich. Von Cremetoertchen, kleinen Schwarzwaelderkirch- bzw. Sachertoertchen bis hin zum Magnum und Cornetto Eis war all das vorhanden, was das deutsche Herz begehrt.
Aber ein ganz besonderes Highlight war fuer mich das Treffen mit Harald und Nora! Besonders mit Harald habe ich mich sehr lange ueber seinen Job, seine Situation in Shanghai und seine Familie unterhalten. Ein wirklich sehr interessantes und emotionales Gepraech, was sehr viel Spaß gemacht hat.
Dann haben wir noch Mario aus Bremen kennen gelernt, dem es ein großes Beduerfnis war ueber die guten alten "Wetten das" unter Frank Elsner zu philosophieren. Es war fuer ihn das groesste gleich gesinnte Leute zu finden, die sich scheinbar an die gleichen kleinen Details zu erinnern schienen, wie er auch. Es wurde ein Gepraech von und ueber die "Generation Golf"!
Leider mussten wir das Feld im Radisson gegen halb 2 noch zahlreichen Hinweisen des Event Managers raeumen, so dass wir noch auf ein schnelles Bier ins Window fuhren.
Danach wurde die Heimreise angetreten und ein großartiger Abend neigte sich dem Ende…